Küstennah zwischen kleinen Inseln herumzutuckern ist ein friedfertiger Zeitvertreib. Dabei gibt es so manches zu entdecken. Haben wir einen Leuchtturm, der ringsum von Wasser umgeben ist entdeckt, so bringt das reichlich Punkte. Nicht ganz so lukrativ sind erkundete Gebiete, in denen nur eine Boje dümpelt.

Leuchtturm VorausJeder Spieler bekommt einen Kutter und legt quadratische Plättchen offen vor sich aus. Die Anlegeregeln sind einfach: Inselkante kann nur an Inselkante, Wasser nur an Wasser grenzen. Kaum liegt ein Stück vom Meer, schippert auch schon das Boot des Spielers darauf. Solange man Plättchen hat, darf man die See erweitern. Weil der eigene Kutter nur auf ein benachbartes, neu gelegtes Areal kostenfrei bewegt werden kann, hat man ein paar Antriebs-Chips, mit denen sich Inseln umrunden lassen. Ist der Zug beendet, gibt es neue Plättchen und die genutzten Antriebsmarker werden wieder aktiviert.

Das Ziel ist, gemeinschaftlich möglichst viele Gebiete allseitig einzuschließen. Dazu darf man mit den Mitspielern auch Plättchen tauschen, wenn das Vorteile für alle bringt. Denn am Ende gibt es nicht einen Sieger, sondern es gilt, zusammen einen Punktwert zu erreichen, der den der vorhergehenden Partie toppt.

Was solo schon gut funktioniert, ist zu mehreren viel amüsanter. Durch Zusatzplättchen und Aufgabenkarten mit unterschiedlichen Spezialschiffen wird das Legespiel herausfordernder.

Leuchtturm voraus! von Torben Ratzlaff, Red: Hilko Drude und Stefan Droste, Frech-Topp, 1 – 4 Sp. ab 8 J., ca. 30 Min., ca. 25 €, topp-creativ.de

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