Ob als geometrisches Meisterwerk nach Euklid oder simples Glückswerkzeug: Der Würfel fasziniert. Doch während ein einzelner Wurf noch berechenbar bleibt, wirbelt die Statistik bei zwei, drei oder gar sechs Würfeln alles durcheinander. Dann entscheiden Wahrscheinlichkeiten über Triumph oder Frust am Spieltisch.

ChromaWie oft muss man würfeln, wenn man passende Ergebnisse zur Seite legen kann, um vier gleiche und zwei unterschiedliche Werte zu bekommen, etwa 2 2 2 2, 4 und 5? Wie oft muss man ran, wenn alle Augen ungerade, wenn die Gesamtsumme exakt 25 sein soll? Weil vermutlich vieles, was mit Wahrscheinlichkeit zu tun hat, im Bereich des Möglichen ist, hat man mit Biddle ein reizvolles Spiel, das Bluff, Risiko, Kooperation und Wettbewerb verbindet.

In zehn Runden verbraucht jeder seine Markierungsklötzchen. Wer eine Aufgabenkarte aufdeckt muss schätzen, wie viele Würfe er für das Ergebnis braucht. Die Mitspieler können darauf wetten, dass er das schafft, auf eine kleinere Wurfzahl wetten oder aussteigen. Die angesagte Wurfzahl bringt Punkte, auf geringeren Wert gewettet bringt, vor allem in den späteren Runden, viele Punkte.

Das funktioniert zu zweit, wird aber erst in größerer Runde richtig spaßig!

Biddle von Ralf zur Linde und Carsten Rohlfs, Illu.: Markus Erdt, Amigo, 2 – 5 Sp. ab 8 J., ca. 30 Min., ca. 14 €, amigo-spiele.de

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