Regeln sind das Herz jedes Spiels, doch rechtlich ungeschützt. Ein Schutzrecht für Spielideen wäre auch ein Innovationskiller, denn viele Hits entstehen erst durch das Tüfteln an Bekanntem. Wie beim Klassiker „Wer war’s?“: Erst die kreative Weiterentwicklung alter Mechaniken sorgt heute für echte, neue Qualität.

Verflixt Verzaubert‚Verflixt Verzaubert‘ wird auf einem Plan mit neun mal neun Feldern gespielt. Um ein Schloss gruppiert sich eine lockere Landschaft. Auf ihr werden verdeckt Plättchen mit 15 möglichen Dieben und verdeckte Schatzplättchen ausgelegt. Dazu gibt es eine Tafel mit 16 möglichen Tätern. Ein Spieler ist der Dieb. Er, und nur er, kennt seine Identität. Es ist der sechzehnte Dieb.

Der Dieb würfelt und sammelt Schätze. Die meisten Fundorte sind leer, doch er muss vier Schätze finden. Ihm folgen reihum die Mitspieler. Sie teilen die Würfel unter sich auf, enttarnen Verdächtige und markieren sie auf der Tafel. Bisweilen können sie den Dieb nach Eigenschaften fragen, was die Suche weiter einschränkt. Es gewinnt der Dieb, wenn er mit vier Schätzen das Schloss erreicht, das Verfolgerteam, wenn es den Täter vorher identifiziert. Ein kurzweiliges, kommunikatives Familienspiel.

Verflixt Verzaubert von Thomas Dagenais-Lespérance, Illu.: Maia Zeidan, Red.: Lorenz Vollenweider, Game Factory, 2 bis 4 Sp. ab 6 J., ca. 20 Min., ca. 24 €, gamefactory-games.com

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